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Reben
Bier - was für eine absurde Idee ...
Weinflaschen Roséwein

Rosé 1x1

Das Rosé-Phänomen

Rosé - eine Modeerscheinung? Die Nachfrage nach guten Roséweinen hat in den letzten Jahren weiter stark zugenommen, der Trend ist ungebrochen. Also schon ein wenig Mode? Nein, allenfalls Lifestyle. Schöne und liebenswerte Lebensart, die längst Einzug in die Kühl- und Weinschränke gehalten hat.

Warum ist Rosé so beliebt?

Rosé ist jung und en vogue. Während der Rote beim Genuss eher nach Ruhe und Respekt verlangt, gilt der Weiße oft als frisch und unkomplizierter. So ist es auch mit dem Rosé - nur ist er vielleicht einfach etwas aufregender! Und ein schöner Roséwein ist so herrlich kompatibel und passt so gut, egal ob zu Pasta, Gegrilltem, Gemüsegerichten, lecker fluffigem Apfelstrudel mit Vanilleeis oder einfach nur so, pur - nur Sie und Ihr Glas Rosé!

Wie wird Rosé hergestellt?

Die aromatische Vielfalt ist groß! So wirkt sich die variable Dauer des Schalenkontakts ganz unterschiedlich auf die Intensität der Fruchtaromen aus. Und natürlich sind die verschiedenen Rebsorten und Anbaugebiete der Rosés, die ihren eigenen Charakter und ihre eigene Färbung mitbringen.

“Mazeration” ist die Phase der Weinherstellung, in der der Most im direkten Kontakt mit den Schalen ist. Rotwein weilt nicht selten wochenlang im Gärtank mitsamt den Schalen, um Farbe und Extrakt aufzunehmen. Bei einem Roséwein beträgt der Schalenkontakt nur wenige Stunden, manchmal sogar nur Minuten. Die Dauer des Schalenkontakts wirkt sich unmittelbar aus: Je länger der Most mit den Schalen Kontakt hat, umso dunkler seine Farbe und auch umso intensiver der Geschmack.

Bei der Abpressmethode presst der Winzer die roten Trauben direkt, der Saft nimmt dabei nur eine leichte Färbung an. Der Most kommt mit den Schalen zu keinem Zeitpunkt in Kontakt, wird also gar nicht mazeriert, sondern wie ein Weißwein vinifiziert. Diese Methode wird in der Provence oft angewendet, und die Roséweine der Provence sind ja auch als sehr hell roséfarben bekannt.

Der Most wird zusammen mit den Schalen in den Tank gegeben, und diese bluten förmlich ihre Farbe aus (Saignée = geblutet). Nach wenigen Stunden wird ein Teil des rosafarbenen Mosts von der Rotweinmaische abgestochen, der „Saignée“. Er wird in einem separaten Tank weiter vinifiziert. Es entsteht ein eher dunkler Roséwein.

Wie entstehen Champagner, Cava, Crémant, Sekt & Co.?

Die zweite Fermentierung (Gärung) macht den Unterschied. So entsteht die natürliche, wunderbar feinperlige Kohlensäure. Aber von Anfang an:

Zuerst wird der Saft ausgewählter Trauben zu Wein vergoren, bevor Zucker und Hefe zugesetzt werden, um dann ein zweites Mal zu gären. Dabei entwickelt sich Kohlensäure im Wein. Der Wein wird daraufhin auf der Hefe gelagert, wobei sich die Extrakt- und Geschmackstoffe der Hefe auf den Wein übertragen. Anschließend wird die Hefe entfernt. Der entstandene Schaumwein bekommt noch eine sogenannte „Dosage“ aus Zucker und Wein, über die ihm noch eine gewünschte Geschmacksrichtung verliehen werden kann. Fast alle weinproduzierenden Regionen der Welt stellen sogenannte Schaumweine her. Bekanntlich dürfen sich nur Weine aus der Champagne auch „Champagner“ nennen. Prickelnde Weine aus anderen Regionen sind dabei oft qualitativ auf Augenhöhe, wie z.B. französische Crémants, die u.a. aus der Bourgogne, von der Loire, aus dem Elsass und der Jura stammen. Auch spanischer Cava ist für seine Spitzen-Qualität bekannt, ebenso Prosecco aus Italien oder auch Sekt aus Deutschland.

Und am Ende, bei allem Aufhebens um die edlen Tropfen, sollte man folgendes beachten: Wie fein sind die Gasperlen? Wie gleichmäßig steigen sie auf? Wie lange hält die Perlage an? Als Faustregel lässt sich merken: Je feiner, gleichmäßiger und anhaltender die Perlage, desto besser fühlt es sich beim Trinken an.

Der Grad der Süße steigert sich von extra brût über sec bis doux

Cuvée - hohe Kunst der Komposition

Cuvées zählen zu den teuersten Weinen der Welt und auch die besten Champagner gelten als Cuvée. Als Cuvée (deutsch: Verschnitt) wird ein Wein bezeichnet, der aus verschiedenen Rebsorten, Regionen oder auch Jahrgängen gemischt / zusammengesetzt wird. Dabei geschieht dies nicht etwa als Resteverwertung, sondern ganz im Gegenteil zur wohlüberlegten Optimierung und Ausbalancierung des Weins aus eben verschiedenen Rebsorten, die durch unterschiedlich ausgeprägte Inhaltsstoffe, wie z.B. Frucht und Gerbstoffe, dem Wein Definition und Pointierung geben.

Weine mit Prädikat dürfen zur Beibehaltung des höheren Prädikats nur dann zu einer Cuvée vermischt werden, wenn diese auf der gleichen Prädikatsstufe liegen. In der Champagne beschreibt der Begriff Cuvée den Most aus der Ersten und damit hochwertigste Pressung bei der Champagner Herstellung. Der Minuty M vom Château Minuty ist beispielsweise eine hervorragende provencalische Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah.

Trinktemperatur von Roséwein

Vereinfacht kann man sagen: Je kühler ein Wein ist, desto weniger bietet er der Nase. Je wärmer hingegen, desto mehr können Sie seine Aromen wahrnehmen. Für den Gaumen gilt, dass niedrige Temperaturen die Säure, die Tannine und Bitterstoffe eher betonen, während diese bei wärmeren Temperaturen weniger intensiv empfunden werden. Die Trinktemperatur spielt also durchaus eine Rolle. Dennoch findet man meist individuell schnell heraus, wie einem sein Rosé am besten schmeckt.

Am liebsten schön trocken?

Na, das ist Geschmackssache. Im Sommer gerne ein bisschen lieblicher, dabei aber gut gekühlt? Zum Anlass, zur Stimmung und Jahreszeit darf der Wein gerne passen. Aber manch einem verzieht es bei einem lieblichen Rosé auch an den heißesten Tagen im Jahr den Mund, während ein anderer einen zu trockenen Wein anstrengend findet. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Sie trinken, was Ihnen gefällt. Der best rosé Schwerpunkt liegt allerdings eher auf den trockenen.

Gut unter Verschluss

Grundsätzlich: Roséweine sind in der Regel keine Lagerweine. Bei Weinen, die innerhalb weniger Jahre getrunken werden, spielt der Verschluss weniger in qualitativer Auswirkung auf den Wein als mehr im Gefühl des Weintrinkers eine Rolle.

Naturkorken lassen sich bestens in den Flaschenhals pressen und dehnen sich dort wieder aus. Dadurch entsteht ein sehr dichter Verschluss, der aufgrund seiner Porosität immer noch einen minimalen Austausch mit der Außenluft zulässt und somit den Reifeprozess von Weinen ermöglicht. Presskorken sind den Naturkorken in ihrer Eigenschaft extrem ähnlich und kosten dabei deutlich weniger.

Schraubverschlüsse bestehen aus bekanntlich aus Aluminium. Sie dichten gut ab und sind längst auch bei hochwertigen Weinen zu finden, die keine sehr langen Laerzeiten haben.

Synthetikkorken werden meist aus lebensmittelgeeignetem Kunststoff hergestellt. Sie sind den Naturkorken ähnlich, optisch und in der Anwendung mittels Korkenzieher. Geringen Austausch mit Sauerstoff ermöglichen sie ebenso. Nur selten geben sie bei längerer Lagerung Fremdaromen an den Wein ab.

Beim Glaskorken hält ein Ring aus Kunststoff im Übergang von Glaskorken zur Glasflasche den Wein hermetisch dicht verschlossen. Glaskorken sind komplett geruchs- und geschmacksneutral. Allerdings sind sie auch sehr teuer.

Qualität hat einen Preis - Rosé Olé

Ein schön ausbalancierter, herrlich duftender Rosé muss kein übermäßig teurer Wein sein, um einer Ihrer Lieblingsweine zu werden. Die Wahrscheinlichkeit hingegen, dass ein billig produzierter Massenwein Sie vom Hocker haut, sei mal dahingestellt. Im Wesentlichen ist es eine Frage der Herstellung und liegt im Geschick und Vermögen des Winzers, was er aus seinen Trauben herauszuholen vermag. Er bestimmt auch den Preis und dieser wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, bedenke man z.B. allein die Ertragsmengen je nach Saison. In einigen Weinen steckt auch einfach mehr Arbeit als in anderen, Entscheidend ist die Qualität in der Herstellung und Verarbeitung. Und bei achtsam, nachhaltig und mit viel Liebe erzeugtem Wein, zahlt man doch auch gern einen angemessenen Preis. Welcher Ihnen am Ende am besten schmeckt, liegt natürlich ganz bei Ihnen.

Sulfite im Wein

Sulfite gehören zum Wein wie Rosé zum Sommer. Schwefel ist elementarer Bestandteil bei der Herstellung, ohne ihn würden viele Weine ungewollt nachgären, osidieren und verkämen schnell zu Essig. Dabei sind die Schwefelmengen in Weinen vollkommen unbedenklich und vergleichsweise gering. In Trockenfrüchten finden sich rund dreimal so viel Sulfite. Menschen mit einer Allergie sollten allerdings große Mengen Schwefel vermeiden und sich vorab informieren. Daher gibt es eine Kennzeichnungspflicht auch für Weine.